12.10.2017

von akz-o B° RB

Reizblase

Oft nur ein Symptom: Die Reizblase – Was wirklich dahintersteckt

Toiletten

Viele Menschen kennen und fürchten die Situation fast täglich: Kaum ist man unterwegs in der Stadt oder im Stau auf der Autobahn, meldet sich auch schon die Blase. Vor allem, wenn dann keine Toilette in der Nähe ist, wird es sehr unangenehm. Die Rede ist von einer sogenannten ‚Reizblase‘, auch schwache Blase oder überaktive Blase genannt. Egal welche Begrifflichkeit verwendet wird, gemeint ist immer das Gleiche, nämlich vermehrter und plötzlich auftretender Harndrang trotz geringer Blasenfüllung.

Männer und Frauen betroffen

Tatsächlich werden überwiegend Frauen, egal welchen Alters, von einer Reizblase geplagt. Ursache ist häufig eine chronische oder akute Blasenentzündung. Aber auch aufgrund der anatomischen und hormonellen Besonderheiten des weiblichen Geschlechts sind Frauen häufiger betroffen.

Bei Männern ist eine Reizblase seltener – doch nicht weniger unangenehm. Vor allem bei Männern ab 50 Jahren werden Reizblasen-Beschwerden oftmals durch eine Vergrößerung der Prostata hervorgerufen. Die Folge: häufiger, plötzlicher und vor allem auch nächtlicher Harndrang.

Aber auch andere Beschwerden wie das Gefühl, dass die Blase nicht vollständig entleert werden konnte, unangenehmes Nachträufeln oder unfreiwilliger Harnverlust können durch eine solche gutartige Prostatavergrößerung ausgelöst werden. Eine ‚Reizblase‘ ist also häufig gar nicht das eigentliche Problem, sondern ‚nur‘ ein Symptom.

Doppelte Pflanzenkraft

Viele Männer, bei denen Beschwerden beim Wasserlassen aufgrund einer gutartigen Vergrößerung der Prostata, also ein sogenanntes Benignes Prostatasyndrom, kurz BPS, diagnostiziert wurde, scheuen allerdings chemisch-synthetische BPS-Präparate oder operative Eingriffe. Denn diese können negative Auswirkungen auf die Sexualfunktion haben.

Bei moderaten bis mittelgradigen BPS-Beschwerden helfen auch bestimmte Pflanzenkombinationen wie Sägepalmenfrüchte (Sabal) und Brennnesselwurzel (Urtica), die als Extrakte in Prostagutt forte enthalten sind. Die unterschiedlichen Wirkmechanismen beider Pflanzen ergänzen sich besonders gut: Während der Sabal-Extrakt bestimmte, für das Wachstum der Prostata verantwortliche Hormone hemmt und die Muskulatur entspannt, wirkt der Urtica-Extrakt hormonregulierend und entzündungshemmend. Bei Einnahme von zwei Kapseln Prostagutt forte täglich (erhältlich in der Apotheke) stellt sich nach vier bis sechs Wochen eine spürbare Besserung der Reizblase, also der Symptome, ein.

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